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Hartweizengrieß

Hartweizengrieß/Ei

500 g Hartweizengrieß
200 g Ei

Dies ist die Rezeptur für klassische Eiernudeln. Etwa 80 % der in Deutschland produzierten Nudeln sind Eiernudeln, denn Eier sind die perfekte Ergänzung zum Hartweizen. Die Aminosäuren, die im Hartweizen nur gering vorkommen, sind im Ei stärker vertreten. Durch die Kombination beider Rohstoffe ergeben sich
Nudeln mit einer ausgezeichneten Proteinqualität. Eiernudeln zeichnen sich durch gute Bissfestigkeit, hohes Quellvermögen und entsprechende Ergiebigkeit aus.

Hartweizengrieß/Wasser

500 g Hartweizengrieß
165 g Wasser

Bei dieser Rezeptur wird auf das Ei verzichtet. Es kommt nur Hartweizengrieß und Wasser zum Einsatz. Hier spricht man von italienischer Pasta (Pasta = italienisch für Teig). Traditionell gibt es in Italien enorm viele Größen und Formen für Pasta. Diese Vielfalt findet sich auch im umfangreichen Matrizensortiment von Häussler wieder.

Tipp: Pasta-Liebhaber verwenden oft Matrizen ohne Teflon-Einsatz. Dies ergibt eine raue Nudeloberfläche und sorgt für gute Saucenhaftung.

Nudelplatten/Hartweizengrieß

250 g Hartweizengrieß
250 g Mehl
200 g Ei oder 165 g Wasser

Nudelplatten lassen sich für viele kreative Rezeptideen einsetzen. Sie bilden die Basis für gefüllte Teigwaren wie Maultaschen, Suppenmaultäschchen, Ravioli oder ähnliche Spezialitäten. Zudem lassen sich daraus wunderbare Lasagnegerichte zaubern: herzhaft, vegetarisch oder auch süß.

Tipp: 1 Esslöffel Öl in den Teig geben. So werden die Teigplatten für die Weiterverarbeitung geschmeidiger.

Dinkelgrieß

Dinkelgrieß/Ei

500 g Dinkelgrieß
185 g Ei

Dinkel gilt als Urgetreide und ist entsprechend wertvoll. Für viele Verbraucher, die Probleme mit dem Weizen haben, kann er zudem eine interessante Alternative sein. Auch Dinkelnudeln profitieren von der
Ei -Zugabe. Sie werden dadurch kochfester, haben eine schöne Farbe und liegen geschmacklich nah bei den klassischen Eiernudeln.

Dinkelgrieß/Wasser

500 g Dinkelgrieß
145 g Wasser

Wer auf Eier verzichten muss oder aus Überzeugung verzichten will, der kann Dinkelnudeln auch ohne
Ei herstellen. Bei dieser Variante kommt der nussige Geschmack des Getreides besonders gut zum Tragen.
Diese Nudel ist puristisch und huldigt dem Dinkel, dessen Korn mit einem festen Spelz umschlossen und entsprechend gut vor Umwelteinflüssen geschützt ist.

Nudelplatten/Dinkelgrieß

250 g Dinkelgrieß
250 g Dinkelmehl
185 g Ei oder 145 g Wasser

Auch aus Dinkel lassen sich wunderbare Nudelplatten herstellen für Maultaschen, Ravioli und ähnliche Teigwaren. Besonders in der alternativen Küche sind diese Dinkelvarianten willkommen. Wenn man dazu
noch auf das Ei verzichtet, so kann man schöne vegane Gerichte daraus zaubern.

Gewürze + Kräuter

Kräuternudeln

500 g Hartweizengrieß
200 g Ei oder
165 g Wasser
25 g Kräuter (z.B. Bärlauch getrocknet)

Kräuter sind beim Nudelmachen sehr willkommen. Kräuternudeln bieten nicht nur feine geschmacklich Nuancen, sondern erfreuen auch das Auge durch die schöne gesprenkelte Optik. Es sind viele verschiedene Kräuter geeignet: Rosmarin, Bärlauch, Thymian, Salbei, Oregano, Petersilie uvm.

Tipp: Frische Kräuter klein schneiden oder pürieren und mit dem Ei mischen. Getrocknete Kräuter vermischt man dagegen besser mit dem Grieß.

Bunte Nudeln

500 g Hartweizengrieß
200 g Ei oder
165 g Wasser
25 g Pulver (z.B. Tomatenpulver)

Nudeln bieten nicht nur eine große Formenvielfalt, sondern laden auch zu Farbexperimenten ein – ganz natürlich. Unter Zugabe von färbenden Lebensmitteln wie Tomaten- oder Spinatpulver erhält man rote beziehungsweise grüne Nudeln. Alternative lässt sich pürirter Spinat oder Tomatenmark verwenden. Auch mit roter Beete (Saft oder Pulver) lassen sich interessante Färbungen erzielen. Den stärksten Effekt hat Sepia (Tinte des Tintenfischs). Man bekommt dadurch schwarze Nudeln.

Gewürznudel

500 g Hartweizengrieß
200 g Ei
25 g Gewürze (Curry)

Auch mit Gewürzen lässt sich beim Nudelmachen experimentieren. Wie wärs zum Beispiel mit Curry- oder
Chili-Nudeln? Diese bringen eine pikante Note auf den Teller und sehen ungewöhnlich aus. Beeindrucken Sie doch mal Ihre Gäste mit neuen Nudelkreationen, die es sonst nirgendwo zu kaufen gibt. Auch Pfeffer, Sellerie- und Steinpilzpulver wird gerne für Gewürznudeln verwendet. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Vollkorn

Hartweizen Vollkorn

500 g Weizen, fein gemahlen
210 g Ei

Der Hartweizen, auch Durum-Weizen genannt, lässt sich hervorragend zu Vollkornnudeln verarbeiten. Diese Variante gibt es im Nudelregal eher selten zu kaufen. Umso schöner, wenn man eine eigene Nudelmaschine hat und diese Spezialität selbst herstellen kann. Die Vollkornnudeln zeichnen sich aus durch kräftigen Biss und herzhaften Geschmack. Darüber hinaus bleiben die wertvollen Ballastsoffe, Vitamine und Mineralstoffe der äußeren Kornhülle erhalten.

Dinkel Vollkorn

500 g Dinkel, fein gemahlen
210 g Ei

Dinkel enthält mehr Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiße als Weizen. Als Spelzgetreide ist er robust und genügsam. Er benötigt so gut wie keine Pflanzenschutzmittel und spricht nicht auf Kunstdünger an. Dinkel ist somit das ideale Getreide für den Bio-Anbau. Deshalb sollte man dieses wertvolle Getreide respektvoll verarbeiten. Als Vollkorn, möglichst frisch vermahlen, bleiben die meisten Wertstoffe erhalten. Vollkorndinkelnudeln kann man mit oder ohne Ei herstellen.

Kamut Vollkorn

500 g Kamut, 2 x gemahlen
170 g Ei

Kamut ist eine alte Sorte des Sommerweizens und genetisch mit dem Hartweizen verwandt. Er zählt zu den ältesten kultivierten Getreidearten. Sein Energiegehalt ist höher als beim gewöhnlichen Weizen. Zudem weist er mehr Proteine, Vitamine und Mineralstoffe auf. Wichtig ist auch sein hoher Anteil des Spurenelementes Selen, das antioxidativ wirkt. Gleich wie der Hartweizen ist Kamut her vorragend zur Herstellung von Nudeln und Teigwaren geeignet.

Tipp: Wer selber mahlt: Immer 2 x mahlen, erst grob aufbrechen, danach fein.

Glutenfrei

Maismehl/Maisgrieß

500 g Maismehl/ Maisgrieß
30 g Johannisbrotkernmehl
250 g heißes Wasser

Wer sich glutenfrei ernähren muss oder sich dafür interessiert, für den sind Teigwaren an sich problematisch. Gut, dass es heute viele Alternativen gibt. So lassen sich aus Maismehl bzw. Maisgrieß gute glutenfreie Nudeln herstellen, mit feinem Geschmack und attraktiver Farbe, die sich durch ein intensives Gelb auszeichnen.

Tipp: Wenn man mit Johannesbrotkernmehl arbeitet, immer heißes Wasser verwenden. Sonst bindet der
Teig nicht ab.

Buchweizen

500 g Buchweizenmehl
20 g Johannisbrotkernmehl
230 g Ei

Auch der Buchweizen ist von Haus aus glutenfrei. Sein Name ist etwas verwirrend, denn Buchweizen ist kein Getreide, sondern stammt aus der Familie der Knöterichgewächse. Buchweizen liefert alle acht essentiellen Aminosäuren und hilft bei der Deckung des Eiweißbedarfes. In Japan sind Nudeln aus Buchweizen überaus beliebt und werden häufig gegessen. Durch den Trend zu glutenfreien Lebensmitteln kommt der Buchweizen auch bei uns immer öfter zum Einsatz.

Reis

500 g Reismehl
40 g Johannisbrotkernmehl
180 g heißes Wasser

Reis ist von Natur aus glutenfrei. Für Zöliakie-Betroffene ist es schwierig, sich ausreichend mit Kohlenhydraten zu versorgen, da die meisten Getreide Gluten enthalten. Deshalb ist Reis eine willkommene Alternative. In Ostasien zählen die Reisnudeln zur beliebtesten Nudelsorte. Sie werden
sehr dünn hergestellt.

Tipp: Wer selber mahlt: Immer 2 x mahlen, erst grob aufbrechen, danach fein mahlen. Die fertigen Nudeln nur mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen. Matrizen 1+ 2 funktionieren gut.

Low Carb

Rote Linsen

500 g Rotes Linsenmehl
160 g kaltes Wasser

Rote Linsen verfügen über enorm viel Protein und sind deshalb als Sporternahrung sehr beliebt. Darüber hinaus sind sie glutenfrei und hervorragend im Geschmack. Auch die rote Farbe, die sich allerdings beim Kochen etwas verliert, ist sehr attraktiv. Zum Nudelmachen verwendet man das Mehl der roten Linsen. Nach dem Mahlen muss allerdings gut ausgesiebt werden, da Linsen einen hohen Schalenanteil haben, der zum Nudelmachen unerwünscht ist. Aus diesem Grund ist das Mehl relativ teuer.

Kichererbsen
300 g Kichererbsenmehl
160 g Buchweizenmehl
170 g Ei

Kichererbsen zählen zu den Hülsenfrüchten. Das aus rohen Kichererbsen gewonnene Mehl ist zu 100 %
glutenfrei. Eine perfekte Wahl für alle Zöliakie-Betroffene, für Veganer, Gesundheits- und Figurbewusste.
Kichererbsen können sich positiv auf die Verdauung, das Herz-Kreislaufsystem und auf den Blutzuckerspiegel auswirken. In ihnen stecken jede Menge Proteine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie sind reich an Vitamin B und an Ballaststoffen.

Kastanie/Hartweizengrieß

150 g Kastanienmehl
350 g Hartweizengrieß
110 g Ei

Diese Rezeptur ist nicht glutenfrei, da Hartweizengrieß dazugemischt wird – was sich zum Nudelmachen empfiehlt. Das Kastanienmehl an sich ist glutenfrei, basisch, leicht verdaulich und reich an Mineralstoffen. Die Esskastanie, auch Maroni genannt, gilt als eine der wertvollsten Früchte in Mitteleuropa. Alle wichtigen organischen Mineralien und Spurenelement sind in leicht verwertbarer Form enthalten.

Tipp: Kastaniennudeln schmecken super mit frischem Ruccola und einem Schuss gutem Olivenöl.

Süße Nudeln

Schoko

500 g Hartweizengrieß
170 g Ei
30 g Puderzucker
80 g fein geriebene Schokolade

Nudeln lassen sich auch als süße Variante für Desserts einsetzen. Sehr beliebt sind Schokonudeln, die unter Zugabe von geriebener Schokolade hergestellt werden. Sie lassen sich hervorragend mit einer Kugel Eis und Vanillesauce kombinieren. Auch ein Kirschkompott passt bestens zu den Schokonudeln. Überraschen Sie Ihre Lieben mal mit Nudeln zum Nachtisch.

Tipp: Dem Kochwasser etwas Kakao, Zucker und eine Prise Salz zugeben.

Zimt

500 g Hartweizengrieß
200 g Ei
1 EL Zimt

Auch mit Zimt kann man Dessertnudeln herstellen und einen weihnachtlichen Nachtisch zaubern. Dabei ist Zimt nicht nur in der Weihnachtszeit ein Thema. Er hat hervorragende antimikrobielle Eigenschaften, kurbelt den Stoffwechsel an und ist reich an sekundären Pflanzenstoffen. Zimt ist ein unterschätztes Naturheilmittel, das auch unter dem Jahr immer mehr in Mode kommt.

Tipp: Dem Kochwasser Zucker und ¼ Teelöffel Zimt zugeben.

Zitrone

500 g Hartweizengrieß
170 g Zitronensaft
30 g Puderzucker

Abrieb von einer Zitrone/Limette Mit Zitronesaft kreieren Sie sommerliche Dessertnudeln mit frischem
Zitronengeschmack. Dazu passt eine Vanillesauce mit frischen Beeren oder auch ein köstliches Sorbet. Die Zitronennudeln sind aber nicht nur auf den Nachtisch beschränkt. Sie passen auch hervorragend zu einem leichten Fischrezept mit heller Sauce.

Tipp: Dem Kochwasser etwas Zitronensaft und Zitronenabrieb zugeben.

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