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Gerne wird in Rezepturen für Kleingebäck wie Brötchen und Brezeln Backmalz verwendet. Doch was ist Backmalz überhaupt und macht es Sinn, dieses zu verwenden? Oft wird bei dem Begriff sofort an chemische Zusatzstoffe gedacht, die der Bäcker in sein Gebäck gibt um bessere Gebäckeigenschaften zu erhalten. In einem Punkt liegt man dabei komplett richtig. Die Gebäckeigenschaften lassen sich tatsächlich stark verbessern allerdings – auf rein natürliche Weise.

Malz ist in verschiedenen Formen erhältlich. Typisch kennt man es von der Bierherstellung um diesem einen kräftigen Geschmack und eine schöne Farbe zu verleihen. Um Malz herzustellen werden Getreidekörner, meist Gerste oder Weizen zum Keimen gebracht und anschließend getrocknet, geröstet und vermahlen. Dadurch entstehen Mehle, die Sie den Teigen zugeben können. Diese dienen als Art Zuckerstoffe und entfalten einerseits ein tolles Aroma, andererseits geben Sie dem Gebäck die typisch goldgelbe Farbe, eine wollige Krume und eine knusprig rösche Kruste.


Je nach Höhe der Temperatur des Röstens entstehen aktive oder inaktive Backmalze. Bei aktiven Malzen sind die Enzyme noch aktiv und können daher nur für Teige verwendet werden, die über eine kurze Zeit geführt werden. Im Gegenteil dazu können inaktive Malze sowohl für kurze Teigführungen als auch für lange Teigführungen verwendet werden, da die Enzyme beim rösten inaktiviert werden.

Backmalze werden hauptsächlich für Weizenteige verwendet und die Dosierung muss je nach Art des Backmalzes bestimmt werden. Als Faustregel gilt: 30 g Backmalz pro Kilogramm Mehl.

Das Häussler-Backmalz ist inaktiv und eignet sich somit auch für lange Teigführungen: Zum Backmalz

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